Neue Energiewege
in Stadt und Landkreis Bamberg
Stadt und Landkreis Bamberg haben im Rahmen ihrer Klimaallianz beschlossen, bis zum Jahre 2035 energieautark zu werden.
Dahinter steckt das ehrgeizige Programm, Energie wesentlich effizienter zu nutzen als bisher und den Restbedarf mit den Energieformen abzudecken, die Stadt undLandkreis bieten: Sonne, Wind, Wasser, Biomasse.
Dieser „Energiemix“ ist mehr als genug. Allein die auf den Landkreis Bamberg einstrahlende Sonnenenergie übertrifft den derzeitigen Energieverbrauch um das mehr als 200-fache.
Die Strom- und Energierechnungen der 220.000 Bewohner von Stadt und Landkreis belaufen sich auf fast eine halbe Milliarde Euro im Jahr. Der Löwenanteil dieser Summe fließt an Energieversorger außerhalb der Landkreisgrenzen ab. Erstrebenswertes Ziel bei der Umstellung der Energieversorgung ist es daher, diese Geldströme ins heimische Gewerbe umzulenken. mehr: Wenn zum Beispiel Verputzer, Dach-decker, Glaser usw. die Gebäude effektiv nachrüsten, wenn Installateure moderne Heizungen oder Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren Energien einbauen, bleibt ein großer Teil der Kosten in der Region.
Nicht wenige Bürger haben ihre Energieversorgung oder einen Teil davon bereits umgestellt und leben damit schon „weit in der Zukunft“. Sie sind die Grundlage für unserem Projekt.
Seit Mitte der 90er Jahre sind die Erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch, seit wenigen Jahren kommt auch die Energieeffizienz voran. Bereits 2011 oder 2012 werden die Erneuerbaren zur wichtigsten Stromquelle angewachsen sein. So jedenfalls lautet die Prognose des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). mehr:

Bis die Erneuerbaren auch in den Sektoren Raumheizung, Verkehr, Prozesswärme etc. die Führung übernommen haben, steht noch ein anstrengender Weg vor uns. Aber: Dieses Projekt wurde eingerichtet, um die Bürger unserer Region vom Erfolg dieses Weges zu überzeugen und zur Nachahmung der zahlreichen Vorbilder zu motivieren.
mehr: Denn mehr als die theoretische Planung überzeugt die erfolgreiche praktische Erfahrung. Der Bund Naturschutz dokumentiert den aktuellen Stand, soweit die Daten zugänglich gemacht wurden. Wie gesagt: Vorzeigebeispiele gibt es in unserer Region schon erfreulich viele.
unterstützt mit Mitteln von:

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